Als mein eigener Vater unsere Familiengeschichte aufschrieb, nahm er dazu etwas stärkeres Papier und seinen Füllfederhalter. Es entstand ein handgeschriebenes Manuskript, das er mit Reproduktionen alter Fotos illustrierte.
Eine Filmbiografie in der Sie selbst erzählen, oder in der ein professioneller Sprecher Ihren Text liest, ist die beste Möglichkeit Ihr Wissen über die Vergangenheit an Kinder und Enkel weiterzugeben. Manchmal genügt ein Nachmittag, an dem wir gemeinsam alte Fotos sichten und über die Vergangenheit reden, um daraus einen spannenden Familienfilm entstehen zu lassen.
Beispiel 1: Es existieren Fotos
Der berühmte Schuhkarton, vergilbte Fotos, die Sie schon lange ordnen wollten, ein Fotoalbum, vielleicht VHS Kassetten, Super 8 Filme, von denen Sie gerne wüssten, wer da alles drauf ist. Schauen wir uns diese Schätze zusammen an und überlegen, was wir daraus machen können.
Beispiel 2: Prägende Orte
Manchmal ist es interessant Plätze von ‚Früher‘ aufzusuchen, Erinnerungen wach zu rufen. Das sind Bilder, die einem Familienfilm eine zusätzliche Dimension verleihen. Mit historischen Aufnahmen aus Archiven lässt sich darüber hinaus ein zeitgeschichtlicher Bezug herstellen.
Beispiel 3: Großmutters Briefe
Ihre Großmutter hat Briefe, handschriftliche Erinnerungen hinterlassen. Es sind Dokumente einer Zeit, die wir nur aus Geschichtsbüchern kennen. Wer kann die altdeutsche Schreibschrift überhaupt noch lesen? Entschlüsseln wir dieses Erbe und machen es unseren Kindern über einen Film zugänglich.
Beispiel 4: Ein Jubiläum steht bevor
Sie wollen einen wichtigen Menschen mit einem Film ehren. Dabei soll er selbst im Film nicht auftreten. Aber es gibt Menschen, die ihn schätzen. Lassen wir die berichten, die ihn auf einem Teil seines Weges begleitet haben. Auch so kann ein Porträt entstehen, das das Lebenswerk einer Person würdigt.
Übrigens, ein Gutschein für einen Familienfilm eignet sich auch als ungewöhnliches Geburtstagsgeschenk.

















